PRODUKTBERATER WEARABLES

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Wearables und Smartwatches sind als smarte Alltags-Organizer aktuell in aller Munde und zieren bereits viele Handgelenke. Laut aktueller US- Marktforschung ist der Markt allein im ersten Halbjahr 2014 um fast 700 Prozent gewachsen. Tendenz steigend. Ob von Samsung, Sony oder Apple: Die sogenannten „Gear“-Produkte kann man aus vielen Gründen eng Körper am tragen. Im Zusammenspiel mit dem eigenen Smartphone oder Tablet können sie, neben der eigenen Erreichbarkeit, viele weitere Funktionen sowie private Daten steuern. Wir stellen nur einige davon vor.

Die Tracker

Am Anfang war der Pulsmesser. Als technische und logische Weiterentwicklung der früheren Herz- und Schrittfrequenzmesser (Activity Tracker) haben die sogenannten Fitnessbänder neben der Zeitanzeige zahlreiche Funktionen zur Darstellung und Optimierung der eigenen (sportlichen) Leistung. Die intelligenten Fitness-Uhren zählen, je nach Modell und Hersteller, verbrauchte Kalorien, messen den Blutdruck oder analysieren das Ess- und Trinkverhalten. Gerade Samsung hat sich mit seiner Fit Gear im Markt der sogenannten Selbstoptimierer eine herausragende Stellung erobert. Entsprechende Gadgets gibt es bei uns bereits ab rund 100 Euro.

Die Organizer

Mehr als ein Kalorienzähler. Der nächsten Entwicklungsstufe der nah-Körper-Anwendungen reicht das einfache Aktivitäten-Monitoring oder die Berechnung verbrauchter Kalorien nicht mehr aus. Gadgets wie das LG Lifeband oder das Sony Smartband informieren zusätzlich über eingehende Nachrichten auf dem Smartphone und erleichtern neben der Fitness auch die eigene Erreichbarkeit. Je nach Einstellung können Playlisten auf dem Smartphone angesteuert oder eingehende Anrufe angenommen werden. Dabei ist es möglich einfache Aktionen auszulösen, ohne dass das Smartphone selbst involviert ist. Diese weiterentwickelten Smartbänder halten können – nach Facebook-Vorbild – besondere Momente in einem Lifelog speichern, diese mit Zusatzinformationen versehen und optional in die sozialen Netzwerken posten.

Die Optimierer

Smart. Smarter. Wearable. Die Überwachung der Basis-Körperfunktionen tangiert zusehends den sowohl gesundheitlichen als auch emotionalen Bereich. So wird von den ersten Uhren mit entsprechenden Sensoren, neben Biorhythmus-Empfehlungen, auch der Schlaf in seinen verschiedenen Phasen erkannt und ausgewertet. Den bedürfnisbasierten Anwendungen sind kaum Grenzen gesetzt. So kombiniert der Lumo Lift Activity Body-Tracking mit der Überwachung der Körperhaltung. Das Gadget wird als Gürtel getragen und vibriert sanft, sobald es eine Fehlhaltung feststellt. Auch Kraftsportlern wird es zukünftig möglich sein, ihr Workout zu optimieren. Geräte von Push oder Atlas erlauben es, die Effektivität von Übungen im Fitnessstudio genau zu analysieren.

Die neuen Lebensbegleiter

Die Zukunft wird smart – messbar smart! 
Vorläufiger Höhepunkt der aktuellen Entwicklung auf dem Markt der Wearables ist, neben der  Apple Watch, die auf der IFA 2016 vorgestellte Gear S3, die sich wahlweise auch als klassischer Chronometer zeigt. Beide Modelle bieten neben den bekannten Basisfunktionen neue clevere Alltagsinnovationen wie die Überwachung des eigenen Aktivitäten-Levels, und beide lassen sich durch ihre (Partner-)Apps deutlich stärker in die Steuerung die eigene Alltags- und Lebenswelt einbinden.  

Das sollten Sie allerdings beachten! 
Ohne gekoppeltes iPhone macht aber auch eine Apple Watch wenig Sinn. Denn nach wie vor laufen die eigentlichen Funktionen nach wie vor auf dem iPhone ab. Richtig gekoppelt dient sie aber als vollwertiges Navi oder auch als vollwertiges Freisprechtelefon am Handgelenk. Mit Preisen zwischen 399 und 18.000 Euro dringt Apple dabei sowohl in nahezu alle Lebensbereiche als auch ins Luxussegment vor. Zwar hat man bisher – auch aus Datenschutzgründen – noch auf den angekündigten Blutdruck- und Stresssensorenmesser verzichtet. Die anderen Non-health-Apps reichen aber – ähnlich wie auch bei der Samsung Gear S2 – von der Carsteuerung über das Zeitunglesen bis zur Haussteuerung. 

Mit ihren vielfältigen Funktionen und Möglichkeiten erleichtern die neuen Smartwatches nicht nur unseren Alltag. Sie verweisen auch auf die Zukunft portabler Multifunktions- oder Mini-Computer. Am Handgelenk.